Jubiläen und Jahrestage in der Woche vom Montag, 1., bis Sonntag, 7. Februar 2016

1. Februar:

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Der aus Solingen stammende Schmiedemeister Carl Moses legte vor 115 Jahren den Grundstein für das heutige Kaufhaus Moses in Bad Neuenahr.
  • Der erste Tag im Februar ist der Namenstag von St. Severus von Ravenna, dem Schutzheiligen der Wollweberzunft Adenau. In früheren Zeiten wurde der heilige Severus nicht nur von den Webern und Spinnern und von den Tuch-, Strumpf-, Handschuh- und Hutmachern um Hilfe angerufen, sondern auch von den Polizisten.
    Anna-Lena Friedsam, das Tennis-As aus Oberdürenbach, kann an diesem Tag ihren 22. Geburtstag feiern.
  • Carl Moses, ein Schmiedemeister aus Solingen, eröffnete vor genau 115 Jahre an der Jesuitenstraße 13 in Bad Neuenahr eine Wagen- und Hufschmiede und wenig später ein „Ladengeschäft für Haus- und Küchengeräte“, den Vorgänger des späteren Kaufhauses Moses.
  • Vor genau 60 Jahren starb Richard Spessart, der Namensgeber des oberhalb von Sinzig über die Ahr führenden Spessart-Stegs.
  • Und auf den Tag genau vor zehn Jahren nahm die Leitstelle Demenz im Kreis Ahrweiler in der Caritas-Geschäftsstelle im ehemaligen Bahnhofsgebäude von Ahrweiler ihre Arbeit auf. Sie war eines von acht Modellvorhaben in Rheinland-Pfalz, das eine bessere Versorgung von Menschen mit Demenz-Erkrankungen erreichen sollte. Die Projektphase endete zunächst zum 31. Dezember 2010, wurde dann aber mehrfach verlängert. Weil Pflegekassen, Land und Kommunen keine weitere finanzielle Unterstützung gewährten, musste die Leitstelle dann aber zum 31. Dezember 2014 schließen.
  • Die Westerwälderin Anette Gotter kann an diesem Tag ihr Fünfjähriges als Leiterin der Grundschule „Am Maar“ in Niederdürenbach feiern. Dieses Amt übernahm sie von Hans Willi Kempenich übernommen, der ab 1997 Schulleiter war.
  • Am 1. Februar 1941, vor 75 Jahren also, wurde der Widerstandskämpfer Karl Schapper in Berlin-Plötzensee hingerichtet. Von 1925 bis zu seiner Verhaftung im Jahr 1939 hatte Schapper, der zum frühen christlichen Widerstand gegen Hitler gehörte, in Niederbreisig gelebt.

2. Februar:

  • Ärztinnen und Ärzte sämtlicher Fachrichtungen aus Sinzig, Remagen und umliegenden Orten schlossen sich vor genau zehn Jahren zum Ärztenetz Rhein-Ahr e.V. zusammen. Seitdem verfolgt dieser Verein das Ziel, die Kommunikation und die Kooperation der beteiligten Ärzte untereinander zu fördern und die ortsnahe und möglichst umfassende Versorgung der Patienten zu erhalten und zu verbessern.

3. Februar:

  • Dieser Tag ist der Namenstag des heiligen Blasius, der als Helfer bei Halsleiden und Erstickungsgefahr angerufen wird. Der um 316 verstorbene Schutzpatron der Adenauer Gerberzunft war Bischof von Sebaste, der damaligen Hauptstadt der römischen Provinz Armenien. Bevor er zum Bischof gewählt wurde, war er als Arzt tätig. Dabei soll er der Legende nach einem Knaben, der eine Fischgräte verschluckt hatte, das Leben gerettet haben. Zum Dank erhielt er hierfür zwei Kerzen. So wird noch heute am 3. Februar in vielen Kirchen auch im Kreis Ahrweiler mit zwei gekreuzten Kerzen der Blasiussegen erteilt. In Kreuzberg wird Blasius besonders verehrt: An der Bahnhofstraße steht ein St.-Blasius-Bildstock, und im Seitenschiff der Burgkapelle hängt ein Bildnis, das die Szene zeigt, in der der Heilige dem Knaben das Leben rettet. In der Orthopädisch-rheumatologischen Fachklinik Jülich in Bad Neuenahr schließlich wurde im Januar 2010 eine St. Blasius-Kapelle eingeweiht.
    Auf den Tag genau vor zehn Jahren starb der aus der DDR ausgebürgerte Komponist Tilo Medek, der ab 1985 mit seiner Frau und zwei Kindern auf der Oberwinterer Rheinhöhe gelebt hatte.
  • Und exakt 70 Jahre zuvor, die Region ist zu dieser Zeit noch französisch besetzt, kamen 19 Junggesellen aus Waldorf zu einer Sonderversammlung zusammen und reaktivieren den Katholischen Junggesellenverein Waldorf 1738.

5. Februar:

  • Der 5. Februar ist der Namenstag der Heiligen Agatha, die etwa von 225 bis zu ihrem Märtyrerinnentod um das Jahr 250 in Catania auf Sizilien lebte und die auch im Kreis Ahrweiler verehrt wird. Sie ist Zweitpatronin der Katholischen Pfarrkirche „St. Luzia“ in Rech. Deshalb war die Agatha-Winterkirmes in dem kleinen Weinort einst fest im Terminkalender verankert. In dem Maße, in dem in Rech das Weinfest und der Lucia-Markt wuchsen, verlor die Winterkirmes jedoch immer mehr an Bedeutung. Ein weiterer Grund war, dass in die gleiche Zeit häufig Karnevalsveranstaltungen fallen. Damit die Agatha-Kirmes nicht ganz in Vergessenheit gerät, veranstaltete Konrad Schatz vom Weinhaus St. Nepomuk in Rech vor zehn Jahren, im Februar 2006, einen Kirmes-Brunch. Mehr als 100 Bürger folgten damals der Einladung zu der Veranstaltung, bei der Maria Schreiner an die heilige Agathe erinnerte. Der Schutzpatronin gegen Feuersbrunst ist außerdem die Kapelle „St. Ludger“ und „St. Agatha“ in Lückenbach gewidmet. Eine Statue der Heiligen ist dort Bestandteil des Altars.

7. Februar:

  • Zum 80. Geburtstag des damaligen Präsidenten der Deutschen Dahliengesellschaft, Hans Günther Moes, wurde im Bad Neuenahrer Dahliengarten auf den Tag genau vor 50 Jahren, also im Jahr 1966, ein Urwelt-Mammutbaum gepflanzt.
    Und vor 40 Jahren, am 7. Februar 1976, stellte der damalige Regierungspräsident Heinz Korbach, der von 1965 bis 1973 Landrat des Kreises Ahrweiler gewesen war, per Rechtsverordnung das in der Gemarkung Eckendorf liegende Naturschutzgebiet „Swistbachaue“ unter Schutz. Damit sollte der Erhalt der Bachaue mit ihren Feuchtwiesen sowie der Lebensraum bedrohter Tier- und Pflanzenarten gewährleistet werden.
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